Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

Theils zeigt sich diese Entfremdung, indem die Raffinirung der Bedürfnisse und ihrer Mittel auf der einen Seite, die viehische Verwildrung, vollständige rohe abstrakte Einfachheit des Bedürfnisses auf der andern Seite producirt; oder vielmehr nur sich selbst in seiner gegentheiligen Bedeutung wieder gebiert. Selbst das Bedürfniß der freien Luft hört für den Arbeiter auf, ein Bedürfniß zu sein, der Mensch kehrt in die Höhlenwohnung zurück, die aber nun von dem mephytischen Pesthauch der Civilisation verpestet ist und die er nur mehr prekär, als eine fremde Macht, die sich ihm täglich entziehn, aus der er täglich, wenn er ||XV| nicht zahlt, herausgeworfen werden kann, bewohnt. Dieß Todtenhaus muß er bezahlen. Die Lichtwohnung, welche Prometheus bei Aeschylus als eines der grossen Geschenke, wodurch er d[en] Wilden zum Menschen gemacht, bezeichnet, hört auf, für d[en] Arbeiter zu sein. Licht, Luft, etc. die einfachste thierische Reinlichkeit hört auf, ein Bedürfniß für d[en] Menschen zu sein. Der Schmutz, diese Versumpfung, Verfaulung des Menschen, der Gossenablauf (dieß ist wörtlich zu verstehn) der Civilisation wird ihm ein Lebenselement. Die völlige unnatürliche Verwahrlosung, die verfaulte Natur wird zu seinem Lebenselement. Keiner seiner Sinne existirt mehr, nicht nur nicht in seiner menschlichen Weise, sondern in einer unmenschlichen, darum selbst nicht einmal thierischen Weise. Die rohsten Weisen (Instrumente) der menschlichen Arbeit kehren wieder, wie die Tretmühle d[es] römischen Sklaven zur Productionsweise, Daseinsweise vieler englischer Arbeiter geworden ist. Nicht nur daß der Mensch keine menschlichen Bedürfnisse hat, selbst die thierischen Bedürfnisse hören auf. Der Irländer kennt nur mehr das Bedürfniß des Essens und zwar nur mehr des Cartoffelessens und zwar nur der Lumperkartoffel, der schlechtesten Art von Kartoffel. Aber England und Frankreich haben schon in jeder Industriestadt ein kleines Irland. Der Wilde, das Thier hat doch das Bedürfniß der Jagd, der Bewegung etc., der Geselligkeit. Die Vereinfachung der Maschine, der Arbeit wird dazu benuzt, um den erst werdenden Menschen, den ganz unausgebildeten Menschen – das Kind – zum Arbeiter zu machen, wie der Arbeiter ein verwahrlostes Kind geworden ist. Die Maschine bequemt sich der Schwäche d[es] Menschen, um den schwachen Menschen zur Maschine zu machen. —

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With a new preface by the author, this reissue of Thomas Sowell's classic study of decision making updates his seminal work in the context of The Vision of the Anointed. Sowell, one of America's most celebrated public intellectuals, describes in concrete detail how knowledge is shared and disseminated throughout modern society. He warns that society suffers from an ever-widening gap between firsthand knowledge and decision making — a gap that threatens not only our economic and political efficiency, but our very freedom because actual knowledge gets replaced by assumptions based on an abstract and elitist social vision of what ought to be.Knowledge and Decisions, a winner of the 1980 Law and Economics Center Prize, was heralded as a "landmark work" and selected for this prize "because of its cogent contribution to our understanding of the differences between the market process and the process of government." In announcing the award, the center acclaimed Sowell, whose "contribution to our understanding of the process of regulation alone would make the book important, but in reemphasizing the diversity and efficiency that the market makes possible, [his] work goes deeper and becomes even more significant.""In a wholly original manner [Sowell] succeeds in translating abstract and theoretical argument into a highly concrete and realistic discussion of the central problems of contemporary economic policy."— F. A. Hayek"This is a brilliant book. Sowell illuminates how every society operates. In the process he also shows how the performance of our own society can be improved."— Milton FreidmanThomas Sowell is a senior fellow at Stanford University's Hoover Institution. He writes a biweekly column in Forbes magazine and a nationally syndicated newspaper column.

Thomas Sowell

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