Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

«Das Offenbaren, welches als die abstrakte Idee unmittelbarer Uebergang, Werden der Natur ist, ist als Offenbaren des Geistes, der frei ist, Setzen der Natur als seiner Welt; ein Setzen, das als Reflexion zugleich Voraussetzen der Welt als selbstständiger Natur ist. Das Offenbaren im Begriffe ist Erschaffen derselben als seines Seins, in welchem er die Affirmation und Wahrheit seiner Freiheit sich gibt.» «Das Absolute ist der Geist; diß ist die höchste Definition des Absoluten.» /

[Privateigentum und Bedürfnisse]

|XIV| 7) Wir haben gesehn, welche Bedeutung unter der Voraussetzung des Socialismus die Reichheit der menschlichen Bedürfnisse, und daher sowohl eine neue Weise der Production, als auch ein neuer Gegenstand der Production hat. Neue Bethätigung der menschlichen Wesenskraft und neue Bereicherung des menschlichen Wesens. Innerhalb des Privateigenthums die umgekehrte Bedeutung. Jeder Mensch spekulirt darauf, dem andern ein neues Bedürfniß zu schaffen, um ihn zu einem neuen Opfer zu zwingen, um ihn in eine neue Abhängigkeit zu versetzen und ihn zu einer neuen Weise des Genusses und damit des ökonomischen Ruins zu verleiten. Jeder sucht eine fremde Wesenskraft über d[en] andern zu schaffen, um darin die Befriedigung seines eigenen eigennützigen Bedürfnisses zu finden. Mit der Masse der Gegenstände wächst daher das Reich der fremden Wesen, denen der Mensch unterjocht ist und jedes neue Product ist eine neue Potenz des wechselseitigen Betrugs und der wechselseitigen Ausplünderung. Der Mensch wird um so ärmer als Mensch, er bedarf um so mehr des Geldes, um sich des feindlichen Wesens zu bemächtigen und die Macht seines Geldes fällt grade im umgekehrten Verhältniß als die Masse der Production, d.h. seine Bedürftigkeit wächst, wie die Macht des Geldes zunimmt. – Das Bedürfniß des Geldes ist daher das wahre, von der Nationalökonomie producirte Bedürfniß und das einzige Bedürfniß, das sie producirt. – Die Quantität des Geldes wird immer mehr seine einzige mächtige Eigenschaft; wie es alles Wesen auf seine Abstraktion reducirt, so reducirt es sich in seiner eignen Bewegung als quantitatives Wesen. Die Maaßlosigkeit und Unmässigkeit wird sein wahres Maaß. –

Subjektiv selbst erscheint dieß so, theils daß die Ausdehnung der Producte und der Bedürfnisse zum erfinderischen und stets calculirenden Sklaven unmenschlicher, raffinirter, unnatürlicher und eingebildeter Gelüste wird – das Privateigenthum weiß das rohe Bedürfniß nicht zum menschlichen Bedürfniß zu machen; sein Idealismus ist die Einbildung, die Willkühr, die Laune und ein Eunuche schmeichelt nicht niederträchtiger seinem Despoten und sucht durch keine infameren Mittel seine abgestumpfte Genußfähigkeit zu irritiren, um sich selbst eine Gunst zu erschleichen, || wie der Industrieeunuche, der Producent, um sich Silberpfennige zu erschleichen, aus der Tasche des christlich geliebten Nachbarn die Goldvögel herauszulocken – (jedes Product ist ein Köder, womit man das Wesen des andern, sein Geld, an sich locken will, jedes wirkliche oder mögliche Bedürfniß ist eine Schwachheit, die die Fliege an die Leimstange heranführen wird – allgemeine Ausbeutung des gemeinschaftlichen menschlichen Wesens, wie jede Unvollkommenheit d[em] Menschen ein Band mit dem Himmel ist, eine Seite, wo sein Herz dem Priester zugänglich; jede Noth ist eine Gelegenheit, um unter dem liebenswürdigsten Schein zum Nachbarn zu treten und ihm zu sagen: Lieber Freund, ich gebe dir, was dir nöthig ist, aber du kennst d[ie] conditio sine qua non; du weißt, mit welcher Tinte du dich mir zu verschreiben hast; ich prelle dich, indem ich dir einen Genuß verschaffe) – sich seinen verworfensten Einfällen fügt, den Kuppler zwischen ihm und seinem Bedürfniß spielt, krankhafte Gelüste in ihm erregt, jede Schwachheit ihm ablauert, um dann das Handgeld für diesen Liebesdienst zu verlangen. –

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Thomas Sowell

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