Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

Wie die Encyclopädie Hegels mit der Logik beginnt, mit dem reinen spekulativen Gedanken und mit dem absoluten Wissen, dem selbstbewußten, sich selbst erfassenden philosophischen oder absoluten, d.i. übermenschlichen abstrakten Geist, aufhört, so ist die ganze Encyklopädie nichts als das ausgebreitete Wesen des philosophischen Geistes, || seine Selbstvergegenständlichung; wie der philosophische Geist nichts ist als der innerhalb seiner Selbstentfremdung denkend, d.h. abstrakt sich erfassende entfremdete Geist der Welt. – Die Logik – das Geld des Geistes, der spekulative, der Gedankenwerth des Menschen und der Natur – ihr gegen alle wirkliche Bestimmtheit vollständig gleichgültig gewordnes und darum unwirkliches Wesen – das entäusserte, daher von der Natur und d[em] wirklichen Menschen abstrahirende Denken; das abstrakte Denken. – Die Aüsserlichkeit dieses abstrakten Denkens… die Natur, wie sie für dieß abstrakte Denken ist. Sie ist ihm äusserlich, sein Selbstverlust; und es faßt sie auch äusserlich, als abstrakten Gedanken, aber als entäussertes abstraktes Denken. – Endlich der Geist, dieß in seine eigne Geburtsstätte heimkehrende Denken, welches sich als anthropologischer, phänomenologischer, psychologischer, sittlicher, künstlicher, religiöser Geist immer noch nicht für sich selbst gilt, bis es sich endlich als absolutes Wissen und darum absoluter i.e. abstrakter Geist vorfindet und selbstbejaht, sein bewußtes und ihm entsprechendes Dasein erhält. Denn sein wirkliches Dasein ist die Abstraktion. … —

Ein doppelter Fehler bei Hegel.

1. tritt in der Phänomenologie, als der Geburtsstätte der hegelschen Philosophie, am klarsten hervor. Wenn er z.B. Reichthum, Staatsmacht etc als dem menschlichen Wesen entfremdete Wesen gefaßt, so geschieht dieß nur in ihrer Gedankenform. …Sie sind Gedankenwesen – daher blos eine Entfremdung des reinen, d.i. abstrakten Philosophischen Denkens. Die ganze Bewegung endet daher mit dem absoluten Wissen. Wovon diese Gegenstände entfremdet sind und wem sie mit der Anmassung der Wirklichkeit entgegentreten, das ist eben das abstrakte Denken. Der Philosoph legt sich – also selbst eine abstrakte Gestalt d[es] entfremdeten Menschen – als den Maaßstab der entfremdeten Welt an. Die ganze Entäusserungsgeschichte und die ganze Zurücknahme der Entäusserung ist daher nichts als die Productionsgeschichte des abstrakten, des absoluten |/XVII/ (Siehe p. XIII.) Denkens, des logischen, spekulativen Denkens. Die Entfremdung, welche daher das eigentliche Interesse dieser Entäusserung und Aufhebung dieser Entäusserung bildet, ist der Gegensatz von an sich und für sich, von Bewußtsein und Selbstbewußtsein, von Objekt und Subjekt, d.h. der Gegensatz des abstrakten Denkens und der sinnlichen Wirklichkeit oder der wirklichen Sinnlichkeit innerhalb des Gedankens selbst. Alle andern Gegensätze und Bewegungen dieser Gegensätze sind nur der Schein, die Hülle, die exoterische Gestalt dieser einzig interessanten Gegensätze, welche den Sinn der andern profanen Gegensätze bilden. Nicht daß das menschliche Wesen sich unmenschlich, im Gegensatz zu sich selbst sich vergegenständlicht, sondern, daß es im Unterschied vom und im Gegensatz zum abstrakten Denken sich vergegenständlicht, gilt als das gesezte und als das aufzuhebende Wesen der Entfremdung. |

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Thomas Sowell

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