Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

Ich kann dir nun antworten: Deine Frage ist selbst ein Produkt der Abstraction. Frage dich, wie du auf jene Frage kömmst; frage dich, ob Deine Frage nicht von einem Gesichtspunkt aus geschieht, den ich nicht beantworten kann, weil er ein verkehrter ist? Frage dich ob jener Progreß als solcher für ein vernünftiges Denken existirt? Wenn du nach der Schöpfung der Natur und d[es] Menschen fragst, so abstrahirst du also vom Menschen und der Natur. Du setzest sie als nichtseiend und willst doch, daß ich sie als seiend dir beweise. Ich sage dir nun: gieb deine Abstraktion auf, so giebst du auch Deine Frage auf oder willst du an deiner Abstraktion festhalten, so sei consequent, und wenn du d[en] Menschen und die Natur als nichtseiend denkend ||XI| denkst, so denke dich selbst als nichtseiend, der du doch auch Natur und Mensch bist. Denke nicht, frage mich nicht, denn sobald du denkst und fragst, hat deine Abstraktion von dem Sein der Natur und d[es] Menschen keinen Sinn. Oder bist du ein solcher Egoist, daß du alles als Nichts sezt und selbst sein willst?

Du kannst mir erwiedern: Ich will nicht das Nichts der Natur etc setzen; ich frage dich nach ihrem Entstehungsakt, wie ich den Anatom nach den Knochenbildungen frage, etc.

Indem aber für den socialistischen Menschen die ganze sogenannte Weltgeschichte nichts anders ist als die Erzeugung des Menschen durch die menschliche Arbeit, als das Werden der Natur für d[en] Menschen, so hat er also den anschaulichen, unwiderstehlichen Beweis von seiner Geburt durch sich selbst, von seinem Entstehungsprozeß. Indem die Wesenhaftigkeit d[es] Menschen und der Natur, indem der Mensch für den Menschen als Dasein der Natur, und die Natur für d[en] Menschen als Dasein d[es] Menschen praktisch, sinnlich anschaubar geworden ist, ist die Frage nach einem fremden Wesen, nach einem Wesen über der Natur und d[em] Menschen – eine Frage, welche das Geständniß von der Unwesentlichkeit der Natur und d[es] Menschen einschließt – praktisch unmöglich geworden. Der Atheismus, als Läugnung dieser Unwesentlichkeit, hat keinen Sinn mehr, denn der Atheismus ist eine Negation des Gottes und sezt durch diese Negation das Dasein des Menschen; aber der Socialismus als Socialismus bedarf einer solchen Vermittlung nicht mehr; er beginnt von dem theoretisch und praktisch sinnlichen Bewußtsein d[es] Menschen und der Natur als des Wesens. Er ist positives, nicht mehr durch die Aufhebung der Religion vermitteltes Selbstbewußtsein d[es] Menschen, wie das wirkliche Leben positive, nicht mehr durch die Aufhebung des Privateigenthums, den Communismus, vermittelte Wirklichkeit d[es] Menschen ist. Der Communismus ist die Position als Negation der Negation, darum das wirkliche, für die nächste geschichtliche Entwicklung nothwendige Moment der menschlichen Emancipation und Wiedergewinnung. Der Communismus ist die nothwendige Gestalt und das Energische Princip der nächsten Zukunft, aber der Communismus ist nicht als solcher das Ziel der menschlichen Entwicklung, – die Gestalt der menschlichen Gesellschaft. —|

[Kritik der Hegelschen Dialektik

und Philosophie überhaupt]

| 6) An diesem Punkte ist vielleicht der Ort, sowohl zur Verständigung und Berechtigung über die hegelsche Dialektik überhaupt, als namentlich über ihre Ausführung in der Phänomenologie und Logik, endlich über das Verhältniß der neuern kritischen Bewegung einige Andeutungen zu geben. —

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With a new preface by the author, this reissue of Thomas Sowell's classic study of decision making updates his seminal work in the context of The Vision of the Anointed. Sowell, one of America's most celebrated public intellectuals, describes in concrete detail how knowledge is shared and disseminated throughout modern society. He warns that society suffers from an ever-widening gap between firsthand knowledge and decision making — a gap that threatens not only our economic and political efficiency, but our very freedom because actual knowledge gets replaced by assumptions based on an abstract and elitist social vision of what ought to be.Knowledge and Decisions, a winner of the 1980 Law and Economics Center Prize, was heralded as a "landmark work" and selected for this prize "because of its cogent contribution to our understanding of the differences between the market process and the process of government." In announcing the award, the center acclaimed Sowell, whose "contribution to our understanding of the process of regulation alone would make the book important, but in reemphasizing the diversity and efficiency that the market makes possible, [his] work goes deeper and becomes even more significant.""In a wholly original manner [Sowell] succeeds in translating abstract and theoretical argument into a highly concrete and realistic discussion of the central problems of contemporary economic policy."— F. A. Hayek"This is a brilliant book. Sowell illuminates how every society operates. In the process he also shows how the performance of our own society can be improved."— Milton FreidmanThomas Sowell is a senior fellow at Stanford University's Hoover Institution. He writes a biweekly column in Forbes magazine and a nationally syndicated newspaper column.

Thomas Sowell

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