Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

Wenn wir nun gesehn haben, daß in Bezug auf den Arbeiter, welcher sich durch die Arbeit die Natur aneignet, die Aneignung als Entfremdung erscheint, die Selbstthätigkeit als Thätigkeit für einen andern und als Thätigkeit eines andern, die Lebendigkeit als Aufopferung des Lebens, die Production des Gegenstandes als Verlust des Gegenstandes an eine fremde Macht, an einen fremden Menschen, so betrachten wir nun das Verhältniß dieses der Arbeit und dem Arbeiter fremden Menschen zum Arbeiter, zur Arbeit und ihrem Gegenstand.

Zunächst ist zu bemerken, daß alles, was bei dem Arbeiter als Thätigkeit der Entäusserung, der Entfremdung, bei dem Nichtarbeiter als Zustand der Entäusserung, der Entfremdung erscheint.

Zweitens, daß das wirkliche, praktische Verhalten des Arbeiters in der Production und zum Product (als Gemüthszustand,) bei dem ihm gegenüberstehenden Nichtarbeiter als theoretisches Verh[a]lten erscheint. |

|XXVII| Drittens. Der Nichtarbeiter thut alles gegen d[en] Arbeiter, was der Arbeiter gegen sich selbst thut, aber er thut nicht gegen sich selbst, was er gegen d[en] Arbeiter thut.

Betrachten wir näher diese drei Verhältnisse. |

[Heft II (überlieferter Teil)]

[Das Verhältnis des Privateigentums]

[…] |XL| Zinsen seines Capitals bildet. An dem Arbeiter existirt es also s[ub]jektiv, daß das Capital der sich ganz abhanden gekommene Mensch ist, wie es am Capital objektiv existirt, daß die Arbeit der sich abhanden gekommene Mensch ist. Der Arbeiter hat aber das Unglück ein lebendiges und daher bedürftiges Capital zu sein, das jeden Augenblick, wo es nicht arbeitet, seine Zinsen und damit seine Existenz verliert. Als Capital steigt Werth des Arbeiters nach Nachfrage und Zufuhr und auch physisch wird und wird gewußt sein Dasein, sein Leben als eine Zufuhr von Waare, wie jeder andern Waare. Der Arbeiter producirt das Capital, das Capital producirt ihn, er also sich selbst, und der Mensch als Arbeiter, als Waare ist das Product der ganzen Bewegung. Dem Menschen der nichts mehr ist als Arbeiter und als Arbeiter sind seine menschlichen Eigenschaften nur da, insofern sie für das ihm fremde Capital da sind. Weil sich aber beide fremd sind, daher in einem gleichgültigen, äusserlichen und zufälligen Verhältnisse stehn, so muß diese Fremdheit auch als wirklich erscheinen. Sobald es also dem Capital einfällt – nothwendiger oder willkührlicher Einfall – nicht mehr für den Arbeiter zu sein, ist er selbst nicht mehr für sich, er hat keine Arbeit, darum keinen Lohn und da er nicht als Mensch, sondern als Arbeiter Dasein hat, so kann er sich begraben lassen, verhungern etc. Der Arbeiter ist nur als Arbeiter da, sobald er für sich als Capital da ist, und er ist nur als Capital da, sobald ein Capital für ihn da ist. Das Dasein des Capitals ist sein Dasein, sein Leben, wie es den Inhalt seines Lebens auf eine ihm gleichgültige Weise bestimmt. Die Nationalökonomie kennt daher nicht den unbeschäftigten Arbeiter, den Arbeitsmenschen, so weit er sich ausser diesem Arbeitsverhältniß befindet. Der Spitzbube, Gauner, Bettler, der unbeschäftigte, der verhungernde, der elende und verbrecherische Arbeitsmensch, sind Gestalten, die nicht für sie, sondern nur für andre Augen, für die des Arztes, des Richters, des Todtengräbers und Bettelvogts etc existiren, Gespenster ausserhalb ihres Reichs. Die Bedürfnisse des Arbeiters sind daher für sie nur das Bedürfniß ihn während der Arbeit zu unterhalten und || so weit, daß das Arbeitergeschlecht nicht ausst[irbt.] Der Arbeitslohn hat daher ganz denselben Sinn, wie die Unterhaltung, in Standerhaltung jedes andern produktiven Instruments, wie die Consumtion des Capitals überhaupt, deren es bedarf, um sich mit Zinsen zu reproduciren; wie das Oel, welches an die Räder verwandt wird, um sie in Bewegung zu halten. Der Arbeitslohn gehört daher zu den nöthigen Kosten des Capitals und d[es] Capitalisten und darf das Bedürfniß dieser Noth nicht überschreiten. Es war daher ganz consequent, wenn englische Fabrikherrn vor d[er] Amendment bill von 1834 die öffentlichen Almosen, die der Arbeiter vermittelst der Armentaxe empfing von seinem Arbeitslohn abzogen und als einen integrirenden Theil desselben betrachteten. —

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Thomas Sowell

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