Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

Eine gewaltsame Erhöhung des Arbeitslohns, (von allen andern Schwierigkeiten abgesehn, abgesehn davon, daß sie als eine Anomalie auch nur gewaltsam aufrecht zu erhalten wäre) wäre also nichts als eine bessere Salarirung d[es] Sklaven und hätte weder dem Arbeiter, noch der Arbeit ihre menschliche Bestimmung und Würde erobert.

Ja selbst die Gleichheit der Salaire, wie sie Proudhon fordert, verwandelt nur das Verhältniß des jetzigen Arbeiters zu seiner Arbeit in das Verhältniß aller Menschen zur Arbeit. Die Gesellschaft wird dann als abstrakter Capitalist gefaßt.

Arbeitslohn ist eine unmittelbare Folge der entfremdeten Arbeit und die entfremdete Arbeit ist die unmittelbare Ursache des Privateigenthums. Mit der einen muß daher auch die andere Seite fallen.

2) Aus dem Verhältniß der entfremdeten Arbeit zum Privateigenthum folgt ferner, daß die Emancipation der Gesellschaft vom Privateigenthum etc, von der Knechtschaft in der politischen Form der Arbeiteremancipation sich ausspricht, nicht als wenn es sich nur um ihre Emancipation handelte, sondern weil in ihrer Emancipation die allgemein menschliche enthalten ist, diese ist aber darin enthalten, weil die ganze menschliche Knechtschaft in dem Verhältniß des Arbeiters zur Production involvirt ist und alle Knechtsschaftsverhältnisse nur Modifica||tionen und Consequenzen dieses Verhältnisses sind.

Wie wir aus dem Begriff der entfremdeten, entäusserten Arbeit den Begriff des Privateigenthums durch Analyse gefunden haben, so können mit Hülfe dieser beiden factoren alle nationalökonomischen Categorien entwickelt werden und wir werden in jeder Categorie, wie z.B. d[em] Schacher, d[er] Concurrenz, d[em] Capital, d[em] Geld, nur einen bestimmten und entwickelten Ausdruck dieser ersten Grundlagen wiederfinden.

Bevor wir jedoch diese Gestaltung betrachten, suchen wir noch zwei Aufgaben zu lösen.

1) Das allgemeine Wesen des Privateigenthums, wie es sich als Resultat der entfremdeten Arbeit ergeben hat, in seinem Verhältniß zum wahrhaft menschlichen und socialen Eigenthum zu bestimmen;

2) Wir haben die Entfremdung der Arbeit, ihre Entäusserung als ein Factum angenommen und dieß factum analysirt. Wie, fragen wir nun, kömmt der Mensch dazu, seine Arbeit zu entäussern, zu entfremden? Wie ist diese Entfremdung im Wesen der menschlichen Entwicklung begründet? Wir haben schon viel für die Lösung der Aufgabe gewonnen, indem wir die Frage nach dem Ursprung des Privateigenthums in die Frage nach dem Verhältniß der entäusserten Arbeit zum Entwicklungsgang der Menschheit verwandelt haben. Denn wenn man v[om] Privateigenthum spricht, so glaubt man es mit einer Sache ausser d[em] Menschen zu thun zu haben. Wenn man von der Arbeit spricht, so hat man es unmittelbar mit d[em] Menschen selbst zu thun. Diese neue Stellung der Frage ist inclusive schon ihre Lösung.

ad. 1 Allgemeines Wesen des Privateigenthums und sein Verhältniß zum wahrhaft menschlichen Eigenthum. |

/ In zwei Bestandtheile, die sich wechselseitig bedingen, oder die nur verschiedne Ausdrücke eines und desselben Verhältnisses sind, hat sich uns die entäusserte Arbeit aufgelöst, die Aneignung erscheint als Entfremdung, als Entäusserung und die Entäusserung als Aneignung, die Entfremdung als die wahre Einbürgerung.

Wir haben die eine Seite betrachtet, die entäusserte Arbeit in Bezug auf d[en] Arbeiter selbst, d.h. das Verhältniß der entäusserten Arbeit zu sich selbst. Als Produkt, als nothwendiges Resultat dieses Verhältnisses haben wir das Eigenthumsverhältniß des NichtArbeiters zum Arbeiter und der Arbeit gefunden. Das Privateigenthum, als der materielle, resümirte Ausdruck der entäusserten Arbeit umfaßt beide Verhältnisse, das Verhältniß des Arbeiters zur Arbeit und zum Product seiner Arbeit und zum Nichtarbeiter und das Verhältniß des Nichtarbeiters, zum Arbeiter, und dem Product seiner Arbeit.

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Thomas Sowell

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