Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

Als ihrer gegensätzlichen Entstehung sich erinnernd, ihrer Herkunft – der Grundeigenthümer weiß den Capitalisten als seinen übermütigen, freigelaßnen, bereicherten Sklaven von gestern und sieht sich selbst als Capitalist durch jenen bedroht – der Capitalist weiß den Grundeigentümer als den nichtsthuenden und grausamen \ egoistischen Herrn von gestern, er weiß, daß er ihn als Capitalist beeinträchtigt, doch der Industrie seine ganze jetzige gesellschaftliche Bedeutung, seine Habe und seinen Genuß verdankt, er sieht in ihm einen Gegensatz der freien Industrie und des freien, von jeder Naturbestimmung unabhängigen Capitals – dieser Gegensatz ist höchst bitter und sagt sich wechselseitig die Wahrheit. Man braucht nur die Angriffe des unbeweglichen Eigenthums auf das bewegliche und umgekehrt zu lesen, um sich von ihrer wechselseitigen Nichtswürdigkeit ein anschauliches Bild zu verschaffen. Der Grundeigentümer macht den Geburtsadel seines Eigenthums, die feudalen souvenirs, \ Reminiscenzen, /| die Poesie der Erinnerung, sein Schwärmerisches Wesen, seine politische Wichtigkeit etc geltend und wenn sie nationalökonomisch sprechen, der Landbau sei allein produktiv. Er schildert zugleich seinen Gegner als einen schlauen, feilbietenden, mäkelnden, betrügerischen, habsüchtigen, verkäuflichen, empörungssüchtigen, Herz und Geistlosen, dem Gemeinwesen entfremdeten und es verschachernden, wuchernden, kuppelnden, sklavischen, schönthuenden, geschmeidigen, prellenden, trocknen, die Concurrenz und daher den Pauperismus und d[as] Verbrechen, die Auflösung aller socialen Bande erzeugenden, nährenden, hätschelnden Geldschurken ohne Ehre, ohne Grundsätze, ohne Poesie, ohne Substanz, ohne alles. (Siehe unter andern den Physiokraten Bergasse, den schon Camille Desmoulins in seinem Journal: «Révolutions de France et de Brabant» geisselt, siehe von Vincke, Lancizolle, Haller, Leo, Kosegarten, // den gespreizten, althegelschen Theologen Funke, der mit Thränen in den Augen, nach Herrn Leo erzählt, wie ein Sklave, bei der Aufhebung der Leibeigenschaft, sich geweigert habe aufzuhören, ein adliges Eigenthum zu sein. |/ Siehe auch Justus Mösers patriotische Phantasien, die sich dadurch auszeichnen, daß sie nicht einen Augenblick den biedern, kleinbürgerlichen, |/ [«haus]backenen» gewöhnlichen, [bo]rnirten Horizont des Philisters verlassen und dennoch reine Phantastereien sind. Dieser Widerspruch hat sie so ansprechend für das deutsche Gemüth gemacht. // Und sieh Sismondi.)

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With a new preface by the author, this reissue of Thomas Sowell's classic study of decision making updates his seminal work in the context of The Vision of the Anointed. Sowell, one of America's most celebrated public intellectuals, describes in concrete detail how knowledge is shared and disseminated throughout modern society. He warns that society suffers from an ever-widening gap between firsthand knowledge and decision making — a gap that threatens not only our economic and political efficiency, but our very freedom because actual knowledge gets replaced by assumptions based on an abstract and elitist social vision of what ought to be.Knowledge and Decisions, a winner of the 1980 Law and Economics Center Prize, was heralded as a "landmark work" and selected for this prize "because of its cogent contribution to our understanding of the differences between the market process and the process of government." In announcing the award, the center acclaimed Sowell, whose "contribution to our understanding of the process of regulation alone would make the book important, but in reemphasizing the diversity and efficiency that the market makes possible, [his] work goes deeper and becomes even more significant.""In a wholly original manner [Sowell] succeeds in translating abstract and theoretical argument into a highly concrete and realistic discussion of the central problems of contemporary economic policy."— F. A. Hayek"This is a brilliant book. Sowell illuminates how every society operates. In the process he also shows how the performance of our own society can be improved."— Milton FreidmanThomas Sowell is a senior fellow at Stanford University's Hoover Institution. He writes a biweekly column in Forbes magazine and a nationally syndicated newspaper column.

Thomas Sowell

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