Читаем Ökonomisch-philosophischen Manuskripte [MEGA-2] полностью

/ Eben so ist die aufgehobne Qualität = Quantität, die aufgehobne Quantität = Maaß, das aufgehobne Maaß = Wesen, das aufgehobne Wesen = Erscheinung, die aufgehobne Erscheinung = Wirklichkeit, die aufgehobne Wirklichkeit = Begriff, der aufgehobne Begriff = Objektivität, die aufgehobne Objektivität = absoluter Idee, die aufgehobne absolute Idee = Natur, die aufgehobne Natur = subjektivem Geist, der aufgehobne subjektive Geist = sittlichem, objektivem Geist, der aufgehobne sittliche Geist = Kunst, die aufgehobne Kunst = Religion, die aufgehobne Religion = absolutem Wissen.

Einerseits ist dieß Aufheben ein Aufheben des Gedachten Wesens, also das gedachte Privateigenthum hebt sich auf in den Gedanken der Moral. Und weil das Denken sich einbildet, unmittelbar d[as] andre seines selbst zu sein, sinnliche Wirklichkeit, || also ihm seine Action auch für sinnliche wirkliche Action gilt, so glaubt dieß denkende Aufheben, welches seinen Gegenstand in der Wirklichkeit stehn läßt, ihn wirklich überwunden zu haben, und andrerseits, weil er ihm nun als Gedankenmoment geworden ist, darum gilt er ihm auch in seiner Wirklichkeit als Selbstbestätigung seiner selbst, des Selbstbewußtseins, der Abstraktion. /

|XXX| Nach der einen Seite hin ist das Dasein, welches Hegel in die Philosophie aufhebt, daher nicht die wirkliche Religion, Staat, Natur, sondern die Religion selbst schon als ein Gegenstand des Wissens, die Dogmatik, so die Jurisprudenz, Staatswissenschaft, Naturwissenschaft. Nach der einen Seite steht er also im Gegensatz sowohl zu dem wirklichen Wesen als zu der unmittelbaren unphilosophischen Wissenschaft oder zu den unphilosophischen Begriffen dieses Wesens. Er widerspricht daher ihren gangbaren Begriffen.

Andrerseits kann sich der religiöse etc Mensch in Hegel seine lezte Bestätigung finden.

Es sind nun die positiven Momente der hegel’schen Dialektik – innerhalb der Bestimmung der Entfremdung – zu fassen.

a) Das Aufheben, als gegenständliche, die Entäusserung in sich zurücknehmende Bewegung. – Es ist dieß die innerhalb der Entfremdung ausgedrückte Einsicht von der Aneignung des gegenständlichen Wesens durch die Aufhebung seiner Entfremdung, die entfremdete Einsicht in die wirkliche Vergegenständlichung des Menschen, in die wirkliche Aneignung seines gegenständlichen Wesens durch die Vernichtung der entfremdeten Bestimmung der Gegenständlichen Welt, durch ihre Aufhebung, in ihrem entfremdeten Dasein, wie der Atheismus als Aufhebung Gottes das Werden des theoretischen Humanismus, der Communismus als Aufhebung des Privateigenthums die Vindication des wirklichen menschlichen Lebens als seines Eigenthums ist, das Werden des praktischen Humanismus ist oder der Atheismus ist der durch Aufhebung der Religion, der Communismus der durch Aufhebung des Privateigenthums mit sich vermittelte Humanismus. Erst durch die Aufhebung dieser Vermittelung – die aber eine nothwendige Voraussetzung ist – wird der positiv von sich selbst beginnende, der positive Humanismus.

Aber Atheismus, Communismus sind keine Flucht, keine Abstraction, kein Verlieren der von dem Menschen erzeugten gegenständlichen Welt, seiner zur Gegenständlichkeit herausgebornen Wesenskräfte, keine zur unnatürlichen, unentwickelten Einfachheit zurückkehrende Armuth. Sie sind vielmehr erst das wirkliche Werden, die wirklich für den Menschen gewordne Verwirklichung seines Wesens oder seines Wesens als eines wirklichen. |

| Hegel faßt also, indem er den positiven Sinn der auf sich selbst bezognen Negation – wenn auch wieder in entfremdeter Weise – faßt, die Selbstentfremdung, Wesensentäusserung, Entgegenständlichung und Entwirklichung d[es] Menschen als Selbstgewinnung, Wesensäusserung, Vergegenständlichung, Verwirklichung. Kurz er faßt – innerhalb der Abstraktion – die Arbeit als den Selbsterzeugungsakt des Menschen, das Verhalten zu sich als fremdem Wesen und das Bethätigen seiner als eines fremden Wesens als das werdende Gattungsbewußtsein und Gattungsleben.

b) Bei Hegel – abgesehn oder vielmehr als Consequenz der schon geschilderten Verkehrtheit – erscheint dieser Akt aber einmal als ein nur formeller, weil als ein abstrakter, weil das menschliche Wesen selbst nur als abstraktes Denkendes Wesen, als Selbstbewußtsein gilt; und

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Thomas Sowell

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